Am 4. Februar 2026 wurde ein Oberstleutnant der Verkehrspolizei (CSGT) in Thái Nguyên von einem Kipplasterfahrer absichtlich gerammt und dabei noch am Ort des Geschehens getötet, während er auf der Nationalstraße 1B mit einem Fahrer „arbeitete“.

Dies hat erneut die blutige Realität einer zunehmend schwer zerrütteten Beziehung zwischen der Verkehrspolizei und der Bevölkerung offengelegt.
Die Tragödie ereignete sich vor dem Hintergrund, dass Videos, die Verkehrspolizisten auf abgelegenen Pfaden in entlegenen Regionen zeigen, in den sozialen Netzwerken heftige Kontroversen auslösen.
Dies ist nicht nur eine Frage der Verkehrssicherheit, sondern ein Zeichen dafür, dass die öffentliche Verbitterung einen Punkt erreicht hat, an dem Menschen bereit sind, „Leben gegen Leben“ zu setzen.
Wenn Bürger mit Strafkampagnen konfrontiert werden, bei denen Geldbußen von mehreren Millionen Đồng fällig werden – Summen, die dem Einkommen vieler Monate entsprechen –, fühlen sie sich in eine ausweglose Lage gedrängt.
Beobachter meinen, dass Anzeichen eines „Ausschöpfens bis zum Letzten“ unter den besonderen Bedingungen armer Menschen die Verkehrspolizei zu einem Feind des Volkes gemacht hätten. Noch gravierender ist, dass der Widerstand der Bevölkerung begonnen hat, in extrem gewalttätige Handlungen umzuschlagen.
Der Vorfall in Phượng Dực, Hà Nội, bei dem ein Verkehrspolizist von einem Fahrer unter einen fahrenden Lastwagen gestoßen wurde, gilt als Beleg für den Ausbruch angestauter Verbitterung.
Wenn das Vertrauen durch Ungerechtigkeit und schikanöse Korruption innerhalb der Verkehrspolizei ausgehöhlt ist, sind manche Fahrer bereit, das eigene Leben zu riskieren, um sich auf höchstem Niveau zu wehren.
Zuletzt sah sich die Verkehrsverkehrspolizeibehörde (Cục CSGT) gezwungen, nach den anhaltenden „Leben-gegen-Leben“-Tragödien Warnhinweise herauszugeben.
Fachleute warnen jedoch, dass alle Maßnahmen sinnlos bleiben, wenn nicht die Wurzeln des Problems – Machtmissbrauch und die „Brotverdienst“-Mentalität eines großen Teils der Verkehrspolizei – behoben werden.
Gerechtigkeit auf den Straßen kann nicht auf „Gruppeninteressen“ und Duldung aufgebaut werden, sondern muss mit der Achtung der Verfassung und dem Respekt vor dem Souveränitätsrecht der Bürger beginnen.
Hong Linn – Thoibao.de










